In diesen Tagen habe ich neue tolle Leute kennen gelernt. Wir waren sehr viel unterwegs, weshalb meine Blogeinträger auch sehr auf sich warten lassen haben.
Doch war das Sapporo-Bier, der Sake oder Plum-Wein eine Nummer wichtiger;)
Nachdem alle weiteren Formalitäten für die Uni erledigt und beseitigt wurden, gab es einen Orientationtag in unserem Wohnheim. Wir wurden regelrecht darauf gedrillt, wie wir uns verhalte müssen, wenn ein Feuer ausbricht, wo wir welche Utensilien im Gebäude finden oder was zu tun ist, wenn ein Erbeben vorbeihuscht.
Also in Japan läuft das so ab: Kyotos Feuerwehr ist extra für uns ausgerücktund war vor Ort mit einem riesen großen Fahrzeug. Sie haben zig Feuerlöscher mit Wasser gefüllt. Jeden von uns 42 Insassen musste einmal an die Wand sprühen, das gleiche galt für den Wasserschlauch.
Als nächstes haben sie einen Raum in Rauch angesteckt um es bestmöglich zu animieren...?? In dem Raum stand ein Feuerwehrmann mit Gasmaske. Wir sollten von außen herein, auf die Knie fallen und ihn finden. (wahnsinn!!)
Das nächste war dann die Erdbebensimulation bis Stärke 8. Die haben einen riesen großen Anhänger hertransportiert und sich die Mühe gemacht uns das simuliert erleben zu lassen. In diesem Anhänger war eine Seite geöffnet. Es standen ein Tisch und 4 Stühle drin. Immer 4 von uns mussten hinein. Dann hat ein Bediensteter das Beben aufgedreht auf Stärke 8!(Bitte lasst mich das nicht erleben!!!) Der Wagen hat sich unter anderem waagerecht 1-2m verschoben und währenddessen mussten wir unter den Tisch krabbeln und warten bis das Beben vorbei ist.
Das war alles so wahnsinnig wahrheitsgetreu. Wiedermal sind die Japaner mit vollem Herz und Ernst dabei. Natürlich gabs dann nochmal eine Wiederbelebungsübung für den Ernstfall=)
Danach eine Unterrichtsstunde über das Fahrradfahren, denn ganz Kyoto fährt Fahrrad. Die Stadt ist komplett eben und schachbrettartig aufgebaut, was es sehr einfach macht mit dem Fahrrad von A nach b zu kommen.
Am Ende gab es ein Abschiedsessen und das sah so aus:
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